2022

Fellarbeit (Boxsack)

Fellarbeit (Boxsack) wurde 2023 gezeigt in der Einzelausstellung Wir haben lange auf Regen gewartet im Kunsthafen im Rhenania in Köln.

Es ist die erste Arbeit der Künstlerin, die sie mit Schaffell konzipiert hat, entstanden 2022. Fellarbeit (Boxsack) thematisiert gleichzeitig Aspekte von Zärtlichkeit und Berührung wie von Abwehr und Verletzung. Fell als ursprünglicher Ausdruck von Geborgenheit, Wärme und Nähe wird hier ad absurdum geführt, in dem eine anvisierte Berührung mit Verletzungsgefahr und Kampfpotential einhergeht.

Die Künstlerin verhandelt hier ihre vielschichtigen Erfahrungen und Reflexionen, die sie während der Corona-Pandemie sowohl auf individueller wie auf gesellschaftlicher Ebene beobachtet hat.

Materialien

Heidschnuckenfelle vernäht, Pappe, 10 x 100 mm-Stahlnägel, Boxsack 30 kg, Stahlkette, Karabinerhaken

Maße

H 1,50 m x B 55 cm
Fotografie: Marieke Tocha, Marietta Schwarz

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„Fährt nicht mehr" ist ein kleines, fahrzeugähnliches Objekt mit einem rosafarbenen Karton auf Rädern. Das Gefährt steht mittig, leicht schräg neben einer dreistufigen Treppe unter einer Schräge vor einer Wand. Auf dem Objekt befinden sich zu beiden Seiten weißrosa Streifen aus Geschenkband, mit dem der Karton auf das Fahrgestell gebunden ist. Obenauf quillt ein Bündel aus weißem Schaffell aus der Kiste, dass teilweise zu kleinen, nach oben gerichteten Zöpfchen geflochten ist.

Fährt nicht mehr

Zu sehen ist die raumbezogene Installation „Phoenix,“ eine Szenerie in einem dunklen Raum mit schwarzen Wänden und grauen Boden. Ein kleines Fenster hoch an der Wand lässt gebündeltes Tageslicht einfallen. Es fällt auf den im Zentrum stehenden schwarzen rechteckigen Tisch, der schräg im Bild, aber parallel zu den Wänden des umgebenden Raums steht. Oben auf der Tischplatte kleben schwarze Federn. Unter dem Tisch befindet sich eine schwarze Fläche von der Größe der Tischfläche.

Phoenix

„Hübsches Ding" ist eine Wandarbeit. Zu sehen ist ein auf rosafarbenem Grund aufgehängtes, von der Mitte aus strahlenförmig nach außen geflochtenes weiß-graues Schaffell. Die Enden der Zöpfe sind mit dünnem Draht gebunden.

Hübsches Ding

Die Fotoarbeit „Bayram (Leather Piece)“ zeigt in Schwarz-Weiß-Tönen die dunkle Abbildung eines Schafskopfes im Profil mit Blick nach rechts, der sich mittig auf einem weißen, nach unten hin wellenförmig abschließenden Lederstück befindet, das auf einer weißen Wandfläche präsentiert wird.

Bayram (Leather Piece)

Marietta Schwarz_Traumhaus_01_web

Traumhaus

Hochhaus

Hochhaus