seit 2023

MIKADO

Die Serie MIKADO ist eine Werkreihe mit Tempera auf Holz an der Marietta Schwarz seit 2023 arbeitet. Zuerst wurde MIKADO 2023 in der Ausstellung Wir haben lange auf Regen gewartet in Köln im Kunsthafen im Rhenania gezeigt. Danach war sie noch 2024 zu sehen in den Ausstellungen Refining Nature – Redefining Space im Kunstverein Neckar-Odenwald und (No) Silence Up There, Köln.

MIKADO ist inspiriert von der Druckkunst Japans und verwendet die japanische Perspektive der Vergitterung, um die räumlichen Veränderungen in zeitgenössischen Wäldern zu thematisieren.
Die Künstlerin und Hundehalterin streift immer wieder durch die gleichen Waldabschnitte und beobachtet, wie Wetterlagen zu interessanten Umstrukturierungen führen, die sie fotografisch dokumentiert und später zeichnerisch-malerisch in ihre reduzierten Bilder transformiert.

Bäume fallen auf den Boden, fallen in einander, fangen einander auf, werden gehalten, halten einander wie im Mikado-Spiel, so dass neue Räume, Strukturen und Allianzen entstehen. Der vertikale Wald ist vielerorts nur noch gebrochen zu erleben.

Materialien

Kohlestift und Tempera auf Holz

Maße

55 x 62 cm
Repro: Mareike Tocha
Fotografie: Moritz Bernoully; Mareike Tocha

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Zu sehen ist die Fellarbeit "Schauer", die aus zwei übereinander angeordneten Elementen besteht. Oben befindet sich waagerecht ein Stück langhaariges silbrig-graues Fell. Das Haar des Fells hängt unregelmäßig lang nach unten und wird nach unten hin etwas dunkler im Farbton. Darunter befindet sich mit etwas Abstand eine flache, matte, schwarze Form, ein nach oben hin sehr unregelmäßig ausgefranstes oder gezacktes Stück Leder. Die untere Kante ist gerade. Zwischen beiden Elementen ist ein weißer Leerraum, der die beiden Elemente auch umgibt.

Schauer

Zu sehen ist „Daubian,“ eine freistehende Skulptur aus Holz, Seil, Fell und einem Bildfragment. Sie befindet sich in einem großen Ausstellungsraum auf einem grauen Boden vor einer weißen Wand mit einem Fenster in der Höhe rechts hinter dem Objekt. Eine Konstruktion aus drei verwitterten Holzfragmenten steht aufrecht und wird von drei Metallstangen gestützt. Oben bildet die Konstruktion ein Kreuz, auf dessen Spitze ein kleines, hausförmiges Objekt thront, auf dem eine fotografische Abbildung zu sehen ist: der Blick in ein Haus mit Giebeldach, dessen Fassade ein großes Loch aufweist. Unterhalb dieser Spitze ist schwarzes Seil eng um den oberen Hauptstamm gewickelt. An der Stelle, wo die Konstruktion ein Kreuz bildet ist ebenfalls schwarzes Seil zu sehen. An der rechten Seite des darunter angebrachten hölzernen Querfragments hängt ein Tierfell – ein Fuchs mit rötlichem Fell. Der Kopf und die Vorderbeine hängen schräg nach hinten, der Schwanz und die Hinterbeine nach schräg vorne herunter. Hinter dem Fuchsfell ist das zweite längliche Holzstück zu sehen, das nach unten hin hinter dem schmalen Hauptstamm, der das Haus trägt verschwindet. Rechts neben diesem Objekt, liebt in dessen Schattenwurf, in der unteren Bildmitte unterhalb des Fensters zu einem losen Bündel dahingelegt ein dickes Tau, das teilweise in seine einzelnen Bestandteile zerfasert zu sein scheint. Rechts daneben, am rechten Rand des Bildes ist noch ein länglicher Holzstamm zu sehen, der an einem schwarzen Seil fast senkrecht schwebend von der Decke herabhängt.

Daubian

Zu sehen ist die raumbezogene Installation „Phoenix,“ eine Szenerie in einem dunklen Raum mit schwarzen Wänden und grauen Boden. Ein kleines Fenster hoch an der Wand lässt gebündeltes Tageslicht einfallen. Es fällt auf den im Zentrum stehenden schwarzen rechteckigen Tisch, der schräg im Bild, aber parallel zu den Wänden des umgebenden Raums steht. Oben auf der Tischplatte kleben schwarze Federn. Unter dem Tisch befindet sich eine schwarze Fläche von der Größe der Tischfläche.

Phoenix

(Wolkenzelt)_orig_DSF8156_web

Zeltarbeit (Wolkenzelt)

Stop Swaying

Stop Swaying

Hanging Sculpture Interconnection I

Hanging Sculpture Interconnection I